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Sauerländer SPD im Dialog mit Betriebs- und Personalräten

Am vergangenen Donnerstag fand die traditionelle Betriebs- und Personalrätekonferenz der Sauerländer SPD in Meschede statt. Thema war diesmal unter anderem die sich eintrübende Wirtschaftslage, die mittlerweile auch den robusten Südwestfälischen Arbeitsmarkt erreicht hat. Während im vergangenen November noch keine 30 Betriebe Kurzarbeit erwogen haben, sind es nun rund 100 Unternehmen.

 

Die 1. Bevollmächtigte der IG Metall in Arnsberg, Carmen Schwarz, berichtete aus ihrer Sicht über die aktuelle Lage am Arbeits- und Ausbildungsmarkt und wies hinaus auch über den Stellenwert von Weiterbildung der Arbeiternehmer im Hinblick auf die Beschäftigungssicherung und den Fachkräftemangel hin.

Als weiteren Gast durften die Sozialdemokraten die neue Bereichsleiterin der Bundesagentur für Arbeit für den HSK Pia Maria Holle begrüßen. Sie stellte den Teilnehmern, mit ihren Kollegen Andreas Casinius und Michael Haake, Möglichkeiten seitens der Arbeitsagentur vor Kurzarbeit und Qualifizierung unter einen Hut zu bringen und somit diese unschöne Phase gut zu überbrücken. Darüber hinaus sprachen die Referenten über die Herausforderung und Bemühungen Fachkräfte und Azubis aus anderen Regionen des Landes für den Hochsauerlandkreis zu gewinnen. In der darauffolgenden Diskussion waren sich alle einig, dass die Möglichkeiten der Weiterqualifzierung mehr und effizienter genutzt werden müssen. Gute Vorrausetzungen hierfür schafft das Qualifzierungschancengesetz aus dem SPD-geführten Bundesarbeitsministerium.

 

SPD Kreisvorsitzender Dirk Wiese zog am Ende ein positives Fazit: „Die Betriebs- und Personalrätekonferenz der HSKSPD ist eine absolut wichtige Institution, hier kommen wir in den wichtigen Austausch mit den Praktikern aus den Betrieben und Behörden der Region und können genau sehen ob und wie politische Maßnahmen ankommen.“ Dass für die SPD das Thema Arbeit eine essenzielle Rolle spielt, so der Bundestagsabgeordnete, beweist auch das Arbeit-von-morgen Gesetz aus dem Hause von Arbeitsminister Hubertus Heil, das die SPD-Fraktion im Bundestag in diesem Frühjahr priorisieren will.

„Ich finde diese Konferenz sehr bedeutsam für die SPD, denn wir haben mit den Betriebs- und Personalräten wichtige Multiplikatoren und bekommen gleichzeitig aus erster Hand zurückgespiegelt wo der Schuh in den Unternehmen gerade wirklich drückt.“, ergänzte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) Markus Prachtel.